Aktion Internet OpenSoftware Überwachung

öffentliche Gelder für öffentliche Software

Ist es wirklich sinnvoll, dass in zahllosen Amtsstuben, Schulen, Büros von kleinen und großen Unternehmen Rechner mit einer teuren Software betrieben werden, die mit einer wesentlich billigeren und zuverlässigeren ersetzt werden könnte?

Statt nach 30 Jahren ein ausgereiftes Produkt vorzulegen, regiert Geldgier:

 

 

Office 2010, 2011, 2013, 2016, Office 365 etc. – jetzt für die, „die ihre Programme auf eigenen Computern betreiben wollen oder müssen.“: Office 2019 –
Teilweise schon im Jahresrhythmus veröffentlicht Microsoft neue Office-Versionen.

Der Grund ist leicht zu erraten. Lassen Sie sich das hier auf der Zunge zergehen: Das letzte Office 2016 kostet in der Pro-Version 539,00 €.

Und damit wir immer brav die neue Version kaufen, sind die neuen Office-Versionen oft nicht kompatibel zur den älteren Versionen. Für mich ist das Erpressung!
Höhepunkt der Entwicklung ist das neue Office 365. Das kann man nur noch mieten: für 100 € – pro Jahr! Sobald man aufhört, an Microsoft zu überweisen, stellt Office den Dienst ein.
Und als wäre das alles nicht genug, kommt jede Version mit einer anderen Benutzeroberfläche.
Deshalb muss man mit jeder Version wieder von vorne anfangen und jeden Klick neu lernen. Das ist völlig sinnlos und ärgerlich!
Microsoft erlaubt sich all das, weil es Marktführer ist. Wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen?

Laut einer Umfrage der Universität Maastricht von 2005 arbeiteten 49 % aller öffentlichen Verwaltungen in Europa mit freier Software. Allerdings meist in kleinerem Umfang und teilweise, ohne sich darüber im Klaren zu sein.[1]

Einstweilen: Ein erster Schritt wäre wohl, dass Sie bei Ihren Volkshochschulen und anderen Bildungszentren mal anfragten, ob so ein Angebot nicht in der Nähe möglich wäre:

0 Kommentare zu “öffentliche Gelder für öffentliche Software

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.