Aktion KV-V Wahlen

Bundes-, Land- & Bezirkstagswahl 2013

Liebe Wähler,

Sie haben sich getraut, uns Ihre Stimme zu geben und gaben nicht der Furcht nach, sie zu verlieren. Danke.

Das Ergebnis zeigt, dass es besser ist, wenn eine Wahl die eigene Vorliebe ausdrückt und nicht unbedingt 2x um die Ecke gedachte Strategien.

Wir erkennen Mehrheiten für eine Poltik von links, damit ist eine soziale Perspektive bei der Bewertung der Resultate politischen Handels gemeint.

Eine große Zahl von Wählern wählt allerdings kein Programm, sondern eine Person und ein Gefühl.

Wir sind nun gespannt, wie sich zwischen der Gruppe, die inhaltlich rotierend aber vom Vertrauen der Bürger getragen eine Politik auf Sicht propagiert, und jenen Gruppen, mit verschiedenen und z.T. widersprüchlichen  Inhalten, eine Koalition bilden kann.

Die Merkelanhänger bemerken nicht, wie sie Jahr für Jahr zugunsten einiger weniger Bürger enteignet werden. Wir haben seit über 20 Jahren keinen Ausgleich der zunehmenden Produktivität über alle gesellschaftlichen Schichten erfahren. Allgemeine Lebensrisiken (Rente, Krankheit, Unfälle, Behinderung, Schicksalsschläge, Arbeitslosigkeit) liegen immer mehr bei einzelnen Bürgern. Die Mehrheit ist von diesen Streichungen nicht direkt betroffen, realisiert sie nicht. Und wenn das Schicksal zuschlägt, ist man offensichtlich nur noch leidend, hat nicht die Kraft aufzubegehren – wählt gar nicht mehr. Der Rest der Bürger wird erfolgreich  in Gefühlen gebadet, es geht uns doch gut, wir haben (jetzt!!) alle zu essen. Wir haben eine schöne Heimat mit einer schönen Tradition. Dass selbst die politischen Repräsentanten für sich z.B. ein anderes Lebensmodell als z.B. „Vater-Mutter-Kind auf ewig“ gewählt haben, vergessen wir jetzt mal. Und überhaupt sind wir mal optimistisch.

Wir Piraten arbeiten konzentriert an unserern Programmen weiter, die ja die wesentlichen Probleme unserer Gesellschaft aus der Sicht und den Bedingungen und Möglichkeiten einer digitalen Ära aufgreifen und zu solidarisch ausgerichteten Lösungen führen sollen. Auch ohne direkten Einfluss in den Parlamenten sehe ich mich angetrieben, wie es im folgenden Video thematisiert ist.

Martin Schön, Kreisvorsitzender

Programme

Wir haben uns in unzähligen Diskussion und unter zu Hilfenahme von online Abstimmungstools, auf Parteitagen jeder Ebene das umfangreichste Wahlprogramm aller Parteien gegeben. Offenbar haben die Wähler keine Lust auf differenziere politische Programme. Personen mit klaren Aussagen wie: Bayern! Familie! Heimat! Tradition! Vereine! Ehrenamt! – die eingebettet sind in Versicherungen, dass man Ungerechtigkeiten zu bekämpfen weiß (Maut für Ausländer, auch wenn das uns mehr kostet als die Ausländer) und dass man nichts ändern will (Beibehaltung des drei-gegliederten Schulsystem, obwohl es sich immer mehr ändert: Mittelschulen statt Hauptschulen, Ganztagsschulen die bald aus organisatorischen Gründen Gesamtschulen werden) sind bei dem größeren Teil der Wähler am meisten beliebt. Dass der größere Teil der Bevölkerung von einer solchen Politik nicht profitiert und trotzdem für eine solche Postion sich eine satte Mehrheit im Parlament findet, ist für mich schockierend (Martin Schön).

 

 

Wahlprogramm Bundestagswahl 2013

Wahlprogramm in Beschlussfassung (1,0 MB)
Wahlprogramm in leichter Sprache (1.6 MB)
Wahlprogramm im ePub-Format (307kB)
HP der Bundespartei

Wahlprogramm Landtagswahl 2013

Landtagswahlprogramm 2013
HP des Landesverbands Bayer

Wahlprogramm Bezirkstagswahl 2013

Vollprogramm im Wiki
Flyer – Bezirksprogramm_Oberbayern
HP des Bezirksverbands OBB

Die Piraten aus der Region wollen nicht nur rummäkeln, sondern auch Verantwortung übernehmen.

Unser Direktkandidat für die Bundestagswahl ist Christoph Schmid. Er kandidiert auch für den Bezirkstag.

 

Bei der Landtagswahl kandidierte Martin Schön für den Stimmkreis Berchtesgadener Land & Gemeinde Waging – 111.  – Er erreichte 1,52 % der Erststimmen und 1,14 % der Zweitstimmen.
Nach den vorausgegangenen Debatten (Mollath-Merck, Verwandte, Erklärungen unserer Regierung zu Geheimdienst, Offenbarungen von Snowden) sind wir enttäuscht und schockiert über dieses Ergebnis.  Wir haben versucht, regional gestreut, gezielt Themen zu adressieren – es scheint keinen Effekt zu haben. Entweder haben wir niemand und nix erreicht – oder viele dieser Zielgruppe erscheinen nicht bei den Wählern – ca. 72% der Bewohner von OBB haben ja nicht CSU gewählt!

 

 

 

Homepage & Blog: pir.at/martin

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